Fitness-Armbänder

Hier erfahren Sie alles was Sie zu Fitness-Armbändern wissen müssen. Neben einer ausführlichen Kaufberatung für Anfänger, Gelegenheitssportler und Profis, finden Sie Testberichte mit Bildern, Videos und Bewertung. Neben den Berichten und Empfehlungen finden Sie unseren großen Fitness-Armband Ratgeber in dem wir alle wichtigen Funktionen, Merkmale und Informationen rund um Fitness-Armbänder beleuchten.

Empfehlungen

Testsieger:
Alltagsträger
Testsieger:
Gelegenheitssportler
Testsieger:
Sportler
vivofit 2 Fitbit Charge 2 vivosmart HR+
vivofit 2 Fitbit Charge 2 vivosmart HR+
  • Schrittzähler (3D Sensor)
  • Distanzmesser
  • Kalorienverbrauch
  • Schlaftracker
  • Wasserdicht: 5ATM (zum duschen / schwimmen geeignet)
  • Events (Tagesziele)
  • Batterielaufzeit 1 Jahr
  • Uhrzeit/Stoppuhr/Datum
  • Optionaler Brustgurt
  • Schrittzähler (3D Sensor)
  • Distanzmesser
  • Kalorienverbrauch
  • Schlaftracker
  • Events (Tagesziele)
  • Herzfrequenz-Messung (Handgelenks-Sensoren)
  • Uhrzeit/Stoppuhr/Datum
  • SmartTrack
  • GPS über Smartphone möglich
  • Atemübungen
  • Schrittzähler (3D Sensor)
  • Distanzmesser
  • Kalorienverbrauch
  • Schlaftracker
  • Wasserdicht: 5ATM (zum duschen / schwimmen geeignet)
  • Events (Tagesziele)
  • Uhrzeit/Stoppuhr/Datum
  • Integriertes GPS
  • Optischer Herzfrequenzmesser (Handsensor)
  • Move IQ
GESAMTBEWERTUNG
8.3 von 10
GESAMTBEWERTUNG
8.3 von 10
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8.3 von 10
Zum Testbericht
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Fitness-Armband Test

Hier finden Sie alle Fitness-Armband Testberichte mit ausführlichem Bericht, Videos, Bildern und Bewertung.

Garmin vivofit 2 Test

Garmin vivofit 2 Test – Fazit Das Garmin vivofit 2 ist ein schöner Allrounder für den...

Garmin vivofit 3 Test

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Fitbit Flex Test

Fitbit Flex Test – Fazit Das Fitbit Flex ist einer der ältesten Fitness-Tracker auf dem Markt...

Samsung Gear Fit

Samsung Gear Fit Test – Fazit Das Samsung Gear Fit ist die erste Generation der zwei aktuell...

Polar A360

Polar A360 Test – Fazit Das A360 ist ein solides Fitness-Armband der Firma Polar. Polar ist...

Kaufberatung

Fitness-Armband Kaufen - Kaufberatung

Die Funktionen der heutigen Fitness-Armbänder sind sehr umfangreich. Ein wichtiger Grund also, sich im Vorfeld genau über die Armbänder zu informieren und nicht unnötig Geld für Funktionen auszugeben, die Sie im Alltag nicht nutzen. In unserem Fitness-Armband Test erfahren Sie alles wichtige zu den einzelnen Armbändern. Dort erfahren Sie auch für welche Zielgruppe das jeweilige Armband geeignet ist.

Für Alltags-Träger / Aktivitätstracking

Für den Alltagsträger, der sich motivieren möchte, sind Fitness-Armbänder mit den gängigen Grundfunktionen meist vollkommen ausreichend. Hiermit können Sie sich motivieren und Daten rund um den Bewegungsapparat, Vitalwerte und Schlaf erfassen. Zusätzlich bieten diese Armbänder SmartWatch Funktionen die Sie im Alltag nutzen können. Dazu gehört beispielsweise das empfangen von Nachrichten, registrieren von Anrufen oder Kalendererinnerungen.

Wenn Sie gelegentlich Sport treiben möchten, sind die meisten diese Fitness-Armbänder durch einen Brustgurt erweiterbar. Hiermit lassen sich zuverlässige Herzfrequenzdaten beim Laufen erfassen.
Ein integrierter optischer Herzfrequenzsensor oder GPS ist in den Alltags-Armbändern meist nicht enthalten, was diese Armbänder wesentlich günstiger macht.
Wichtig beim Kauf eines solchen Armbandes ist die dazugehörige App. Hier können Sie mit Armbändern bekannter Hersteller wie Garmin, Fitbit oder Polar nichts falsch machen. Achten Sie allerdings auf die Kompatibilität mit dem Smartphone.

Zu den Grundfunktionen gehören:

  • Schrittzähler
  • Distanzmesser
  • Kalorienmesser
  • Schlaftracker
  • Stockwerk Zähler

Unsere Empfehlungen wenn Sie ein gutes Fitness-Armband für den Alltag suchen:

Preise (ungefähr): 50 bis 110€

Für Gelegenheitssportler

Wer gelegentlich Sport treibt, für den ist GPS (Global Positioning System) und ein Herzfrequenzmesser wichtig. Dabei gibt es Fitness-Armbänder mit optischen Herzfrequenzsensor oder optionale Brustgurte. Wer weniger Geld ausgeben möchte, sollte zum Brustgurt tendieren. Hier liefern auch günstigere Geräte gute Daten.

Wer mehr Geld investieren möchte, der kann auch zum integrierten optischen Herzfrequenzsensor greifen. Hier sollten Sie allerdings bekannte Marken wie Garmin, Fitbit oder Polar vorziehen um wirklich gute Daten zu erfassen.

Beim GPS gibt es 2 Optionen:

  1. Das GPS des Smartphones wird genutzt. Hierbei wird das Fitness-Armband mit dem Smartphone gekoppelt. Die Daten werden dann vom Telefon in die App integriert.
  2. Das eingebaute GPS. Hierbei ist das GPS im Fitness-Armband integriert.

Unsere Empfehlungen wenn Sie gelegentlich Sport treiben:

Preise (ungefähr): 110 bis 200€

Für Sportler

Wer regelmäßig Sport treibt, für den bieten die High-End-Geräte neben dem integrierten optischen Herzfrequenzmesser und GPS sowie SmartWatch-Funktionen noch weitaus mehr. Besonders Analyse-Möglichkeiten für weitere Sportarten sind interessant. Dabei können beispielsweise Informationen für Schwimmer zum SWOLF-Wert oder aber Golf beziehungsweise Fahrrad bezogene Daten gesammelt werden. Hier stehen sehr viele Sportarten zur verfügung, welche dazu noch ganz automatisch getrackt werden.
Neben dem High-End-GPS, welches Höhenmeter und exakte Strecke ermittelt, sind diese Fitness-Armbänder sehr robust und mit der neuesten Technik ausgestattet.
Über die Hersteller-Apps lassen sich die Daten genauestens analysieren und Optimierungsmaßnahmen sowie Fortschritte erkennen.
Diese Fitness-Armbänder sind vor allem für Triathleten sehr interessant.

Einziger Nachteil: Diese Fitness-Armbänder oder Pulsuhren sind teuerer.

Unsere Empfehlungen für Sportler:

Preise (ungefähr): 200€+

Fitness-Armband - der große Ratgeber

Ausreichend Bewegung und ein aktiver Lebensstil sind für unsere Gesundheit genauso wichtig, wie eine ausgewogene Ernährung. Dabei muss es nicht unbedingt ein ausgeklügeltes Fitnessprogramm sein: Auch einfache sportliche Tätigkeiten wie Spazierengehen, Radfahren oder Wandern tragen zum Wohlbefinden bei und halten fit. Experten und die Weltgesundheitsorganisation empfehlen in diesem Zusammenhang, täglich mindestens 10.000 Schritte zurückzulegen. Dabei kann ein Schrittzähler die Motivation steigern und zu mehr Bewegung anreizen. Als besonders förderlich gelten sogenannte Fitness-Armbänder: Die modischen Accessoires werden am Handgelenk getragen, messen und analysieren mittels Beschleunigungssensoren wichtige Vitalfunktionen und unterstützen so beim alltäglichen Training. Moderne Fitness-Tracker können zudem mit dem Smartphone verbunden werden und mittels GPS genauere Daten zur zurückgelegten Strecke angeben.

Wie funktionieren Fitness-Armbänder und was messen sie?

Bei sehr einfachen Fitness-Armbändern handelt es sich in erster Linie um verbesserte Pedometer, die am Handgelenk getragen werden. Neben der Aufzeichnung der zurückgelegten Schritte können sie mittels Beschleunigungssensoren Lage und Art der Bewegung erkennen. Zusätzlich besitzen einige der praktischen Tracker einen integrierten Höhenmesser. Aus den aufgezeichneten Daten wird durch eine spezielle Software der Bewegungsablauf errechnet, der sich aus folgenden Komponenten zusammensetzt:

  • Zurückgelegte Kilometeranzahl
  • Schritte
  • Kalorienverbrauch
  • Datum und Uhrzeit

Die Daten werden dann grafisch auf dem Display des Fitness-Armbandes beziehungsweise in der verbundenen Fitness-App angezeigt.

Dies ist allerdings die einfachste Art des Fitness-Armbandes. Die meisten Geräte können wesentlich mehr und dienen vor allem Sportlern als Analysetool. Mehr erfahren Sie unter Funktionen

Einsatzmöglichkeiten

Die Einsatzmöglichkeiten von Fitness-Armbändern sind vielfältig. Dank ihrer kompakten Abmessungen werden sie am Handgelenk nicht als störend empfunden und können den Träger deswegen auch im Alltag begleiten. Vor allem jedoch für Hobby- und Profisportler, die ihre Leistungsfähigkeit verbessern möchten, sind die technischen Gadgets unerlässlich geworden. Älteren Menschen können sie hingegen bei der Überwachung wichtiger Vitalfunktionen nützlich sein.

Fitness-Armbänder beim Sport

Kombiniert mit der passenden App kann ein Fitness-Armband die Aufgaben eines Personal-Trainers übernehmen. Es dokumentiert den sportlichen Ablauf, gibt Auskunft über Erfolge und hilft beim Erreichen konkreter sportlicher Ziele. Der Einsatz eines Fitness-Armbandes empfiehlt sich vor allem bei leistungsfordernden Sportarten wie:

  • Joggen (Leichtathletik)
  • Schwimmen
  • Fahrradfahren
  • Rudern
  • Ski- und Snowboardfahren

Viele Fitness-Armbänder sind dabei in ihrem Funktionsumfang und ihrer Ausstattung auf verschiedene Sportarten ausgelegt.

Fitness-Tracker zum Joggen

Activity-Tracker, die speziell auf Jogger und Läufer ausgelegt sind, zählen nicht nur die Anzahl der Schritte, sondern liefern zudem Daten wie Schrittfrequenz, Geschwindigkeit und Zwischenzeiten pro Kilometer. Zusätzlich ist man in der Lage durch Handgelenkssensoren oder optionalen Brustgurt, den Puls beziehungsweise Herzfrequenz zu messen. Fitness-Tracker für Jogger haben zudem eine lange Akkuleistung, damit das Armband während des gesamten Trainings einsatzbereit bleibt.

Fitness-Armband Joggen

Bild: Fitbit Surge Fitness-Armband beim Joggen

Jogger sollten zu Fitness-Armbändern greifen, die in der Lage sind, das ein GPS-Signal zu empfangen. Solche Modelle sind bei der Streckenmessung wesentlich genauer als Modelle, die lediglich die absolvierten Schritte messen und daraus die Strecke errechnen. Nur so kann der zurückgelegte Streckenabschnitt so genau wie möglich nachvollzogen werden.

Ein weiteres sehr nützliches eingebautes Tool ist die Stoppuhr.

Analyse beim Schwimmen - SWOLF

Fitness-Armband Sportarten

Ein wichtiger Orientierungsmaßstab für Schwimmer und Triathleten, der Auskunft über die Leistung gibt, ist der sogenannte SWOLF-Wert. Der SWOLF verrät, wie effektiv geschwommen wird und trägt zu einer Verbesserung des Trainings bei. Fitness-Armbänder, die auf Schwimmer ausgelegt sind, messen jeden vollzogenen Schwimmzug und die insgesamt benötigte Zeit.

Beispiel: Das Schwimmen einer Bahn dauert 40 Sekunden und erfordert 12 Schwimmzüge. Daraufhin errechnet das Fitness-Armband einen SWOLF-Wert von 52. Generell gilt: Je geringer der Wert ist, desto effektiver wurde geschwommen.

Während Fitness-Armbänder für Outdoor-Sportarten in der Regel lediglich spritzwassergeschützt und resistent gegen Schweiß sind, müssen Activity-Tracker für Schwimmer immer wasserdicht sein.

Fahrradfahren mit Fitness-Armband

Auch für ausdauernde Sportarten wie Radfahren – egal ob Indoor im Fitnessstudio oder an der frischen Luft – sind spezielle Fitness-Armbänder erhältlich. Je nach Gerät werden dabei folgende Daten erfasst:

  • Rundendistanz
  • Rundenzeit
  • Geschwindigkeit
  • Strecke in Kilometern
  • Herzfrequenz

Fitness-Armband Fahrradfahren

Bild: Fitbit Charge 2 Fitness-Armband beim Fahrradfahren

Da Informationen wie der genaue Streckenabschnitt in der Regel über Satelliten gewonnen werden, besitzen nahezu alle Fitness-Armbänder für Radfahrer eine GPS-Funktion.

Activity-Tracker beim Rudern

Fitness-Armband mehrere Sportarten

Fitness-Armband mit mehrere Sportarten (vivoactive)

Ruderer benutzen Fitness-Armbänder, um die zurückgelegte Distanz, die Zugzahl und die Herzfrequenz aufzuzeichnen und auszuwerten. Auch solche Modelle müssen zwangsläufig in der Lage sein, GPS-Daten zu erfassen, da nur so die Strecke ordentlich dargestellt werden kann.

Beim Training im Indoor-Bereich sollte das GPS jedoch ausgeschaltet werden, da der Nutzen eher gering ausfällt und der Akku des Fitness-Armbandes unnötig geschwächt wird.

Tracking beim Skifahren und Snowboarden

Auch beim Wintersport kann ein Fitness-Armband nützliche Dienste erweisen. Diese speziellen Tracker werten vor allem folgende Daten aus:

  • Distanz
  • Abstiege (zurückgelegte Höhenmeter)
  • Geschwindigkeit
  • Abfahrten (Gesamt)
  • Temperatur

Wasserdichte Fitness-Armbänder

Nicht jedes Fitness-Armband ist wasserdicht und kann für jede Aktivität verwendet werden. Deswegen wird zwischen verschiedenen Schutzklassen unterschieden, die unterschiedlich definiert werden:

  1. Wasserdichte nach Schutzklasse:
    Viele Hersteller geben in der Produktbezeichnung eine IPX-Schutzklasse an. Modelle mit der Bezeichnung IPX7 sind lediglich gegen kurzes Untertauchen und Spritzwasser geschützt, während Fitness-Armbänder mit IPX8 auch für ein dauerhaftes Tauchen beziehungsweise langes Schwimmen geeignet sind. Für professionelle Taucher empfehlen sich Activity-Tracker mit der Schutzklasse IPX9, da diese auch gegen höheren Wasserdruck geschützt sind.
  2. Klassifizierung nach Druck:

    Alternativ dazu kann die Wasserdichte auch in Bar angegeben werden. Armbänder mit der Bezeichnung 1 ATM sind geschützt bis zu einem Druck von 1 bar, während 5 ATM für einen maximalen Druck von 5 bar steht.

Wichtig:
Die Hersteller können selber entscheiden, wie die Wasserdichte angegeben wird. So erklärt Fitbit, dass die Armbänder mit 5 ATM nicht zum Schwimmen geeignet sind, während mit Armbänder von Garmin bei gleicher Wasserdichte problemlos geschwommen werden kann. Deswegen sollten Träger vor dem ersten Gebrauch im Wasser die Produktinformationen genaustens studieren!

Mehr zu Wasserdichte und Wasserdichten Armbänder erfahren Sie in unserem Artikel

Fitess-Armbänder mit Schlaftracker

Schlaftracker

Bild: Fitbit Fitness-Armband Schlaftracker

Ein gesunder Schlaf trägt im erheblichen Maße zu unserer Gesundheit bei. Wer unruhig schläft oder mehr über seine Schlafgewohnheiten erfahren möchte, kann auch hierbei spezielle Fitness-Armbänder einsetzen. Sie sind in der Lage, das Schlafverhalten des Trägers zu dokumentieren und auszuwerten. Auch hier registriert der Tracker anhand spezieller Sensoren ausgeführte Bewegungen und errechnet so, in welcher Schlafphase sich der Träger gerade befindet. Hierbei werden die Informationen den drei Schlafphasen zugeordnet, woraus sich die Effektivität der Regenerationszeit ableiten lässt. Die erfassten Daten können anschließend als Kurve in der zugehörigen App auf einem Smartphone dargestellt werden. Ein Fitness-Armband kann so zum alltäglichen Wohlbefinden beitragen.

Mehr Informationen in unserem Schlafanalyse Artikel oder unter Schlaftracker-Funktion

Fitness-Armbänder als Gesundheitstracker

Der größte Teil der Nutzer von Fitness-Armbändern sind Menschen, die sich wünschen im Alltag bewusster mit ihrem Körper umzugehen. Das regelmäßige Messen und Überprüfen der Vitalwerte kann erheblich zum Wohlbefinden beitragen, indem dadurch zu mehr Bewegung und einer gesünderen Lebensweise motiviert wird. Vielen Menschen kann das Armband helfen, mehr Aktivität in den täglichen Alltag zu integrieren – wie beispielsweise öfters mal die Treppe statt den Aufzug zu benutzen oder die Fahrt zum Supermarkt durch einen Spaziergang zu ersetzen.

Dabei muss es nicht direkt ein Hightech-Tracker sein: Modelle, die den Träger täglich begleiten, besitzen meistens nur einen geringen Funktionsumfang und zeichnen lediglich die wichtigsten Daten auf. Dazu gehören vor allem die Erfassung der zurückgelegten Schritte sowie die Errechnung des Kalorienverbrauchs. Eine größere Rolle spielen hingegen Aspekte wie Praktikabilität und Tragekomfort. Fitness-Armbänder für den Alltag sind leicht und behindert so den Träger nicht. Zudem sind sie oft modisch und folgen in ihrem Design aktuellen Trends.

Funktionen und Ausstattungsmerkmale von Fitnessarmbändern

Der Leistungsumfang eines Fitness-Armbandes hängt maßgeblich davon ab, wofür es hauptsächlich genutzt werden soll. Tracker für den Alltag weisen eine geringere Ausstattung auf als professionelle Modelle für den Leistungssport – und sind damit auch deutlich preiswerter. Alle derzeit auf den Markt erhältlichen Modelle geben eine Distanzmessung an und zeichnen Datum und Uhrzeit auf. Generell muss jeder für sich entscheiden, welcher der im Folgenden vorgestellten Funktionen für ihn persönlich wichtig sind.

Die Ausstattungsmerkmale eines Fitness-Trackers fallen je nach Preissegment sehr unterschiedlich aus. Welche Kriterien bei der Anschaffung von Bedeutung sind, stellen wir in der folgenden Tabelle dar:

Display
  • Einfache Modelle besitzen in der Regel kein eigenes Display
    Verbindung mit dem Smartphone nötig
  • Schwarz-weiß oder farbiges Display
  • High-End-Produkte verfügen oftmals über ein farbbrilliantes OLED- oder AMOLED-Display
  • Touchfunktion möglich

Generell: Je aufwändiger und heller das Display ausfällt, desto kürzer ist in der Regel die Akkuleistung.

Akkulaufzeit
  • Voll Akkuladung reicht in der Regel für drei bis sieben Tage (je nach Nutzungsintensität)
  • Je nach Modell: festeingebauter Akku oder austauschbare Knopfzellen
Preis
  • Stark abhängig vom Funktionsumfang
  • Einsteigermodelle sind bereits ab 50 Euro erhältlich
  • Für spezielle Sportarten ausgelegte Armbänder sind deutlich teurer
Wasserdichtigkeit
  • Die meisten Modelle sind spritzwassergeschützt (3 bar) und sollten beim Duschen ect. abgelegt werden
  • Nur auf das Schwimmen ausgelegte Fitness-Armbänder dürfen für einen längeren Zeitraum ins Wasser
Tragekomfort
  • Abhängig vom Material: leichter und weicher Kunststoff sorgt für ein angenehmes Tragegefühl
  • Schwere Fitness-Armbänder aus hartem Kunststoff sind eher weniger für den Alltagsgebrauch zu empfehlen
Design
  • Viele Modelle besitzen ein stylisches und modernes Design
  • Optisch von normalem Armbändern beziehungsweise Uhren kaum unterscheidbar
  • Klassischerweise in schlichten Farben wie Schwarz oder Weiß erhältlich


Copyright Fitbit

Fitness-Armband Puls- und Herzfrequenzmesser

Manche Fitness-Armbänder sind in der Lage den Puls zu messen und dadurch die Herzfrequenz zu errechnen. Je höher diese ausfällt, desto mehr Blut und dadurch Sauerstoff wird durch den Kreislauf gepumpt und gelangt somit zu den Muskeln. Die Messung der Herzfrequenz ist vor allem für Sportler wichtig, die auf ein bestimmtes Ziel hinarbeiten, sodass das Training dahingehend optimiert werden kann. Die Herzfrequenz variiert dabei zwischen Ausdauertraining, Training zur Fettverbrennung oder Leistungssteigerung voneinander.

Zur Messung gibt es Zwei Möglichkeiten:

  • Messung des Blutflusses durch optoelektronische Sensoren (Handgelenkssensoren)
  • Messung der Herzfrequenz durch einen Brustgurt mithilfe von Elektroden

Moderne Fitness-Armbänder mit optischer Pulsmessung besitzen an der Innenseite kleine Lichtquellen. Diese senden winzige Strahlen aus, welche die Blutgefäße der oberen Hautschicht erreichen. Von dort aus wird das Licht reflektiert und an die Sensoren des Armbandes zurückgesendet. Auch die Ermittlung des Sauerstoffgehaltes im Blut ist durch diese Technik möglich. Das Tragen eines separaten Brustgurtes ist bei solchen Hightech-Armbänder nicht mehr notwendig.

Noch mehr Informationen finden Sie in unserem Pulsmesser Artikel

Messung des Kalorienverbrauchs

Durch die Angabe von Alter, Körpergewicht, Geschlecht und Größe berechnen Fitness-Armbänder anhand der zurückgelegten Schritte den Kalorienverbauch. Diese Funktion ist vor allem für Menschen wichtig, deren Ziel eine Reduktion des Körpergewichtes ist. Nahezu alle Fitness-Tracker sind in der Lage, den Kalorienverbrauch auszurechnen. Die Berechnung kann dabei durch zwei Systeme erfolgen, die auf Durchschnittswerte zurückgreifen:

  1. Berechnung des Kalorienverbrauchs mittels Herzfrequenz
  2. Berechnung des Kalorienverbrauchs durch die zurückgelegte Strecke und Daten des Trägers

Die Messung des Kalorienverbrauchs durch die Erfassung des Pulses gilt dabei als wesentlich genauer. Besonders bei der zweiten Methode kann es zu Abweichungen zu dem tatsächlichen Wert kommen, da der Mensch sich nur selten mit gleichmäßigen Schritten fortbewegt. Außerdem kann die Schrittlänge auch bei Personen gleicher Körpergröße variieren, sodass eine hundertprozent genaue Messung nicht möglich ist. In der Regel ist jedoch auch die zweite Möglichkeit ausreichend, wenn das Armband hauptsächlich im Alltag genutzt werden soll.

Tagesziele

Die Motivation kann durch das Setzen bestimmter Tagesziele gesteigert werden. Verfügt das Fitness-Armband über diese Funktion, kann der Nutzer beliebige Vorgaben einstellen – wie beispielsweise das Erreichen einer bestimmten Schrittanzahl oder das Verbrennen von Kalorien. Das Fitness-Armband informiert dann regelmäßig über den aktuellen Zwischenstand, zum Beispiel über die Angabe einer Prozentzahl oder ein farbliches Display. Hierbei kann zwischen voreingestellten Tageszielen sowie individuell einstellbaren Zielsetzungen ausgewählt werden.

Eine weitere Möglichkeit ist das automatische setzen von Zielen durch das Armband. Hiermit steigert sich der Träger von Tag zu Tag.

Aktivitätserinnerung

Modelle mit Erinnerungsfunktion geben dem Träger ein akustisches oder optisches Signal, wenn dieser sich über einen längeren Zeitraum nicht bewegt hat. Vor allem alltagstaugliche Fitness-Armbänder weisen dieses Ausstattungsmerkmal auf.

GPS-Tracking

Fitness-Armband GPS Funktion

Bild: Fitbit GPS Funktion

Fitness-Armbänder mit GPS-Tracking ermöglichen es dem Träger genau nachzuvollziehen, welche Strecke zurückgelegt wurde. Die Daten werden dabei von Satelliten abgerufen und auf das Display des Fitness-Trackers übertragen. Dazu ermöglicht das GPS Tracking eine Analyse der zurückgelegten Höhenmeter. Die GPS-Ortung kann auf zwei unterschiedliche Weisen erfolgen:

  1. Im Armband eingebautes GPS (Beispiel: Vivosmart HR+)
  2. Verbindung mit dem GPS-Signal des Smartphones (Beispiel Fitbit Charge 2)

Armbänder, die ein eingebautes GPS-Signal besitzen, weisen in der Regel nur eine geringe Akkuleistung auf. Dafür haben sie den Vorteil, dass der Tracker nicht mit dem Handy verbunden sein muss, sodass das Smartphone beispielsweise beim Joggen nicht mitgeführt werden muss.

Gestenerkennung

Intelligente Fitness-Armbänder sind in der Lage zu erkennen, wann der Nutzer eine sportliche Tätigkeit durchführt oder wann er nur den Arm bewegt. Im zweiten Fall schaltet sich der Tracker für einen kurze Zeit aus, sodass die Daten unverfälscht aufgezeichnet werden.

Der Schlaftracker

Solche Armbänder – auch als Schlaftacker bezeichnet – besitzen besonders empfindliche Bewegungssensoren, die auch während des Schlafs den Träger tracken. Die Daten lassen sich dann in Bezug auf die unterschiedlichen Schlafphasen auswerten. Manche Fitness-Armbänder besitzen auch einen integrierten Wecker, der in Zusammenhang mit der perfekten Schlafphase gestellt werden kann. Besonders praktisch ist in diesem Fall ein Vibrationsalarm, sodass der Partner nicht aufgeweckt wird.

Smartwatch-Funktionen

Fitness-Armbänder lassen sich mittels Handy zu einer Art Smartwatch verwandelt. Via Bluetooth können Informationen aus dem Internet oder dem Smartphone auf das Fitness-Armband geladen werden.

Bild: Fitness-Armband mit Smartwatch Funktion (Garmin vivoactive HR)

Bild: Fitness-Armband mit Smartwatch Funktion (Garmin vivoactive HR)

Aus der Koppelung mit dem Smartphone ergeben sich folgende Smartwatch-Funktionen:

Musiksteuerung: Da das Fitness-Armband über Bluetooth mit dem Handy verbunden ist, lässt sich über dieses auch die Auswahl der Musik steuern, sodass das Smartphone in der Tasche verbleiben kann.

Benachrichtigung: Der Fitness-Tracker informiert den Träger über eingehende Anrufe, E-Mails, Facebook Notifications, Whatsapp Nachrichten oder SMS. Darüber hinaus können Telefonate angenommen oder abgebrochen werden.

Anzeige des Wetters: Der Träger wird nicht nur über die aktuellen Witterungsbedingungen informiert, sondern bekommt auch Tendenzen für die nächsten Stunden vorhergesagt. Das ist vor allem bei ausdauernden Outdoor-Sportarten, beispielsweise bei Wanderungen von Vorteil.

Die Smartwatch-Funktionen lassen sich nur dann nutzen, wenn das Fitness-Armband mit dem Smartphone verbunden ist. Nur dann können Anrufe und Nachrichten auf dem Tracker empfangen werden. Um Daten wie das Wetter oder Whatsapp-Nachrichten zu übertragen, ist zudem eine Internetverbindung notwendig. Das Smartphone muss somit immer mitgenommen werden.

Kompatibilität

Auch wenn Fitness-Armbänder auf die Benutzung mit dem Smartphone ausgelegt sind, kann es hierbei zu Kompatibilitätsproblemen kommen. Vor der Anschaffung sollte deswegen immer überprüft werden, inwiefern das gewünschte Fitness-Armband mit dem eigenen Handy kompatibel ist. Die meisten Tracker funktionieren problemlos mit iOS und Android (Ausnahme Samsung Gear Fit: Funktioniert nur auf Samsung Handys mit Android.) Manchmal kann es bei Windows Phones zu Problemen kommen, da die meisten Hersteller keine passende App im gleichnamigen Store dazu anbieten. In der Regel lassen sich Fitness-Armbänder auch mit einem Tablet verbinden – vorrausgesetzt es besitzt ein Android- oder iOS-Betriebssystem.
Einige wenige Modelle, wie beispielsweise von Garmin, sind auch mit dem Laptop oder dem Desktop-PC kompatibel: Im Lieferumfang ist dann ein USB-Funkdongle enthalten, der die Daten auch auf andere Geräte übertragen kann.

Apps

Das Display der Armbänder bieten in der Regel nur eine begrenzte Fläche, sodass nicht alle Daten dargestellt werden können. In der Regel bietet jeder Hersteller von Fitness-Armbändern für seine Produkte eine eigne App an, die kostenlos im Apple- oder Google Play-Store runtergeladen werden kann. Das Nutzen einer App eines anderen Herstellers ist normalerweise nicht möglich. Einige Armbänder sind allerdings dazu in der Lage weitere externe Apps zu nutzen.

Fitness-Armband App

Bild: Simple Oberfläche eines Fitbit Armbandes

Je nach App können dabei folgende Informationen eingesehen werden (Kleiner Auszug):

  • Kalorienverbrauch
  • Anzahl der gemachten Schritte
  • Detailansichten zu Aktivität und Tageszielen
  • Schlafphasen
  • Ansicht der Herzfrequenz
  • Blutdruck und Blutzuckerwerter (mit entsprechendem Zusatzgeräten)
  • Thermometer und Barometer
  • Nahrungstagebuch
  • Zusätzliche Workout-Vorschläge
  • Abnehmtipps

Die Bedienung der App erfolgt dabei in der Regel intuitiv. Um die Daten leicht anlesen zu können, spielt zudem das Design der App eine entscheide Rolle. Kräftige Farben, eine klare Schrift und die anschauliche Darstellung in Form eines Balken oder Kreisdiagrammes erleichtert die Lesbarkeit, sodass auch Smartphone-Neuling in der Regel keine Probleme bei der Bedienung der App haben sollten. Bevor man sich für ein Fitness-Armband entscheidet, sollte deswegen auch die zugehörige App entsprechend beurteilt werden. Als bedienerfreundlich gelten vor allem die zugehörigen Applikationen der Fitness-Armbänder von Garmin und Fitbit.

Hersteller und Produkt Zugehörige Apps Kennzeichen
  • Polar Loop (alle Modelle)
  • Polar Trainingscomputer
  • Polar Flow
  • Messung der gesamten Aktivität
  • Hauptinterface ermöglicht Überblick über aktive Zeit, Kalorienverbrauch, Schritt und Ruhezeiten
  • Zusätzliche Website-Version
  • Garmin Connect Mobile
  • Vielzahl an Statistiken, die Aufschluss über die Gewohnheiten des Nutzer bieten
  • Runterladen von Trainingsplänen
  • Befreunden mit anderen Nutzern möglichkeit
  • Teilnahme an Wochen-Challenges
  • Samsung Gear Fit Manager
  • Samsung S Health
  • Nur für Samsung-Smartphones!
  • Zusätzliche Details wie Ess- und Trinkgewohnheiten können eingesehen werden
  • Intuitive Diagramme
  • Gewichtsprotokolle
  • Nike+ Fuelband SE
  • Nike+ Fuelband
  • Fortschrittsanzeige (Tag, Woche, Monat)
  • Speicherung aller Daten im Nike+ Online-Profil
  • Höhe Personalisierbarkeit
  • Wettbewerbe mit Freunden steigern die Motivation
  • Fitbit
  • Ernährungstagebuch
  • Austausch von Daten und Statistiken mit Freunden möglich
  • Übersicht über tägliche Ziele, Fortschritt, zurückgelegte Strecken und viel mehr
  • Jawbone UP
  • Jawbone UP24
  • Jawbone Move
  • Jawbone UP
  • Zusätzliche Aktivitäten wie Yoga können manuell eingegeben werden
  • Schlafphasenwecker
  • Ernährungsaufzeichnung mittels Barcode-Scanner

Viele Apps ermöglichen auch den Austausch von Ergebnissen in den sozialen Netzwerken, was für viele Nutzer eine zusätzliche Motivation sein kann

Zubehör für Fitness-Armbänder

Um ein Fitness-Armband in vollem Umfang nutzen zu können, macht es Sinn, einen Blick auf das passende Zubehör zu werfen.

Brustgurt für Fitness-Armband

Da die Bestimmung des Pulses und die damit verbundene Herzfrequenz am Handgelenk nicht immer hundertprozentig genau sind, sollte bei Ausdauer-Sportarten wie Joggen eine zusätzliche Messung erfolgen. Besonders geeignet sind Sensoren, die an der Brust des Läufers befestigt werden und die exakten Daten auf die Handsensoren übertragen. Burstgurt zur Herzfrequenzmessung sind meist optinal zum Fitness-Armband erhältlich und bieten auch bei den günstigeren Armbändern gute Daten.

Schutzfolien

Fitness-Armband Display sind anfällig für Kratzer

Fitness-Armband Displays sind meist sehr anfällig für Kratzer

Kratzer und leichte Schädigung am Display lassen sich bei längerem Gebrauch des Fitness-Armbandes nicht vermeiden. Ähnlich wie für ein Smartphone sind jedoch spezielle Schutzfolien erhältlich, die über das Display geklebt werden. In der Regel beeinträchtigen sie die Sichtbarkeit und eine eventuelle Touchfunktion nicht, verhindern jedoch Schrammen und Ähnliches. Beim Aufkleben sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass das Display des Schrittzählers vollständig bedeckt ist und sich keine Blasen bilden. Im Lieferumfang der Schutzfolie ist eine Bedienungsanleitung enthalten, die vor dem Anbringen studiert werden sollte. Die meisten Folien sind zudem nur auf ein bestimmtes Fitness-Armband Modell ausgelegt.

Ersatz-Armbänder

Im Laufe der Zeit kann es durch intensive Benutzung schnell zu Schäden am Gummi des Armbandes kommen. Das ist in der Regel jedoch unproblematisch, da die meisten Hersteller in ihrem Sortiment Ersatz-Armbänder führen. Auch wenn das Design des Fitness-Trackers nicht mehr gefällt, kann das Armband ausgetauscht werden.

Empfehlenswert ist die Anschaffung eines Ersatzarmbandes für den Alltag und eines für den Sport. So haben Sie immer ein sauberes Armband für den Alltag. Das wechseln des Armbandes ist dabei meist schnell erledigt.

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Extra-Verschlüsse

Eine Schwachstelle bei vielen Fitness-Armbändern ist der Verschluss. Um zu verhindern, dass sich der Tracker während heftigen Bewegungen vom Handgelenk löst, können kleine Silikonringe über den Verschluss gezogen werden.

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Fitness-Tracker für Senioren

Fitness-Armbänder können für mehr Gesundheit im Alter sorgen. Da die meisten Menschen im Alter in ihren Bewegungsabläufen stark eingeschränkt sind, ist ein Ausüben von Ausdauer- und Kraftsportarten nur noch selten möglich. Dennoch ist ausreichend Bewegung entscheidend für das Wohlbefinden und ein längeres Leben. Studien haben ergeben, dass Menschen, die einen Schrittzähler oder einen Fitness-Tracker besitzen, sich automatisch mehr bewegen, womit ein Anreiz geschaffen wird, mehr Aktivität in den Alltag zu integrieren.

FAQ - Häufig gestellte Fragen

Die häufigsten Fragen für Sie zusammengestellt (einfach auf die Frage klicken):


Kann ein Fitness-Armband mir beim Abnehmen helfen?

Ein Fitness-Armband kann dafür sorgen, dass mehr Bewegung in den Alltag integriert wird. Durch die Anzeige von bisherigen Erfolgen steigt die Motivation zu mehr Aktivität im Alltag, sodass es beim Abnehmen unterstützen kann. Auch das Aufzeigen der verbrauchten Kalorien ist praktisch, da eine Gewichtsabnahme nur bei negativer Tagesbilanz erfolgen kann.

Für wen ist ein Schrittzähler-Armband geeignet?

Schrittzähler-Armbänder eignen sich vor allem für Hobby-Sportler und Leistungssportler, können aber auch im Alltag eingesetzt werden. Die umfangreichen Analysemöglichkeiten der Hersteller-Apps und Armbänder sorgen dafür, dass das Training optimiert werden kann. Sie ermöglichen dem Nutzer, Herzfrequenz, Vitalwerte sowie Kalorien zu überwachen, was auch förderlich für die Gesundheit im Alltag ist.

Für welche Sportarten sind Fitness-Armbänder besonders geeignet?

Sportler erhalten durch das Fitness-Armband alle benötigten Daten, um ihre Erfolge auszuwerten und Ziele zu definieren. Sie eignen sich vor allem für trainingsintensive und ausdauernde Sportarten wie Laufen, Schwimmen oder Radfahren, die eine genaue Datenerfassung erfordern. Für Kraftsportarten wie beispielsweise Karate oder das Hanteltraining sind Activity-Tracker weniger zielführend.

Welche Funktionen sind bei einem Fitness-Armband besonders wichtig?

Damit Daten über einen längeren Zeitraum gemessen und analysiert werden können, ist es besonders hilfreich, wenn das Fitness-Armband sich mit einer zugehörigen App verbinden kann. Eine Bluetooth-Funktion ermöglicht es außerdem, mit dem Tracker auf das Smartphone zuzugreifen, sodass während des Trainings Anrufe oder Nachrichten empfangen werden können. Der Nutzer muss sich jedoch darüber bewusst sein, dass alle Daten, die mit einer App synchronisieren auch an den Hersteller gelangen können.

Fitness-Tracker oder Schrittzähler – wo ist der Unterschied?

Während Pedometer lediglich die Anzahl der Schritte zählen und daraus die zurückgelegte Distanz und die verbrauchten Kalorien berechnen, weisen Fitness-Armbänder einen weitaus höheren Funktionsumfang auf. Sie werden klassischerweise am Handgelenk getragen, während Schrittzähler eher am Gürtel oder an der Hosentasche befestigt werden.

Wie genau ist die Pulsmessung bei einem Schrittzähler?

Die optische Sensoren beziehungsweise Elektroden eines Schrittzählers sind in der Lage, Puls und Herzfrequenz relativ genau zu bestimmen. In der Innenseite des Armbandes befinden sich kleine Lichtquellen, die dann bis zu den Blutgefäßen in die Haut eindringen. Die Messung des Blutflusses erfolgt durch eine Reflexion. Allerdings kann es je nach Bewegungsmuster oder Sportart zu Abweichungen und Schwankungen kommen. Wer ein besonders genaues Ergebnis wünscht, sollte zusätzliche Sensoren an der Brust befestigen, da die Handsensoren anfällig für Störungen sind.